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Betriebsbedingte Kündigung
  #1  
Alt 17.03.2007, 14:09
Kämpfer
Gast
 
Beiträge: n/a
Blinzeln Betriebsbedingte Kündigung

Hallo an alle betroffene Arbeitnehmer
ich will euch Mut machen, lasst euch nicht gehen glaubt niemals einem Betriebsrat oder einer Gewerkschaft. Warum? Wenn bei einer Betriebsbedingten Kündigung ein Sozialplan mit Interessenausgleich gemacht wird ist 100 % ein Fehler drin.Die sogenante Leistungsträgerklausel Vorgesetzte bestimmen welcher Arbeiter ein Leistungsträger ist und wer nicht. Sympathie und Antisympathie spielen in Zukunft einer große Rolle bei Betriebsbedingter Kündigungen. Und der Betriebsrat inklusive Gewerkschaft bei mir war es IGM stimmen auch noch zu. Nichts unterschreiben auch, wenn ein Betriebsrat sagt das ist alles so in Ordnung, zu einem Fachanwald für Arbeitsrecht gehen und überprüfen lassen.
Nicht gleich mit einer Abfindung ködern lassen und unterschreiben sonst habt ihr keine Rechte mehr. Ich habe gekämpft bis zum Schluss trotz hoher Abfindung, es hat sich gelohnt mein Arbeitgeber nahm die Kündigung zurück und hat mich wieder beschäftigt.Der Betriebsrat und die IGM hatten mich nicht unterstützt obwohl ich Sie mehrmals auf den Sozialauswahl Fehler aufmerksam gemacht hatte.
Laut Personal Chef wollten sie mit mir nicht vor Gericht gehen ( Beim Gütlichen Termin vor Gericht habe ich meinen Standpunkt erklärt ) Ausrede vom Personalleiter " kann bei einer Betriebsbedingten Kündigung vorkommen "

Gruß Kämpfer

Geändert von Kämpfer (17.03.2007 um 15:31 Uhr).
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Danke für Ihren Beitrag!
  #2  
Alt 06.07.2008, 13:26
GuteArbeit2008
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Danke für Ihren Beitrag!

Hallo Kämpfer,

ich bin heute auf dieses Forum gestoßen. Als erstes habe ich Ihren Beitrag gelesen. Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich bin im Augenblick in der Situation, dass mir ein Aufhebungsvertrag angeboten wird. Ich arbeite in einer sehr großen Firma mit ca. 8000 MA am Standort. Mein Chef (Vertriebsleiter) hat durch eine Umstrukturierung eine neue Tätigkeit erhalten. Er hat bei diéser Tätigkeit keinen Anspruch auf Assistenz. Mein Arbeitsplatz ist dadurch weggefallen. Ich habe mich im Hause beworben, aber es wird keine Stelle mehr neu besetzt. Beim lezten Gespräch mit der Personalleitung, Vorgesetzten u. Betriebsrat ist mir gesagt worden, dass man mir Ende des Jahres einen Aufhebungsvertrag anbieten wird, wenn ich bis dahin nicht eine Stelle im Unternehmen gefunden habe. Ich bin 52 Jahre, habe keine Absicherung durch einen Mann und da ich meine Kinder allein großgezogen habe, auch nicht genug für meine Rente getan (habe 10 Jahre wegen der Kinder ausgesetzt).
Ich war ziemlich verzweifelt und fühlte mich auch vom Betriebsrat im Stich gelassen.
Durch Ihren Beitrag fühlte ich mich einfach nicht mehr so allein damit.
Herzliche Grüße
Barbara
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Arbeitgeberdruck und Aufhebungsvertrag
  #3  
Alt 07.07.2008, 14:39
admin-ar admin-ar ist offline
Administrator
 
Registrierungsdatum: 10.03.2005
Beiträge: 259
Lächeln Arbeitgeberdruck und Aufhebungsvertrag

Es hat mich sehr gefreut Ihren Beitrag zu lesen und hoffe, dass sich viele andere auch ermutigt fühlen, Ungerechtigkeiten nicht klaglos hinzunehmen und sich nicht alles gefallen oder sich gar überrumpeln zu lassen.

Gerade das Beispiel "Aufhebungsvertragsangebot" in Verbindung mit durch Arbeitgeber zielgerichtet aufgebauten Druck durch Überraschung, Überrumpelung, Drohung usw. ist meines Erachtens unfair und gehört sich nicht für seriöse Arbeitgeber. Leider passiert es aber noch viel zu häufig und es wird erst eingeschränkt werden können, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausreichende Informationen haben. Der Volksmund sagt, unterschreibe nichts ohne Deinen Anwalt, und ich möchte noch ergänzen ... unterschreibe niemals in einer Drucksituation und verlange mindestens einen Tag Bedenkzeit ("eine Nacht darüber schlafen", "am Wochenende überdenken", ...).
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Aufhebungsvertrag
  #4  
Alt 08.07.2008, 09:35
GuteArbeit2008
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Aufhebungsvertrag

Können Sie mir einen guten Rechtsanwalt in der Umgebung Düsseldorf empfehlen?

Gruß
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Guten Anwalt finden
  #5  
Alt 08.07.2008, 17:37
admin-ar admin-ar ist offline
Administrator
 
Registrierungsdatum: 10.03.2005
Beiträge: 259
Idee Guten Anwalt finden

Puh, Empfehlungen sollen hier eigentlich nicht ausgesprochen werden und schon gar nicht namentlich. Das soll hier keine "Schleich"-Werbung für Anwälte werden, sorry.

Aber Sie können mal auf unsere Seite www.arbeitsrechte.de - Mein Anwalt nachsehen, die Anwaltsliste dort ist aber Stand heute nicht topaktuell, weil diese derzeit umgearbeitet wird und leider noch nicht fertig ist.

Noch ein Tip: In vielen arbeitsrechtlichen Verfahren ist es für den guten Anwalt möglich und in manchen verfahren auch nötig, bundesweit aufzutreten. Der Anwalt der ersten Wahl kann dann selbst anreisen für Besprechungen oder Gerichtstermine. Oder er korrespondiert via E-Mail, Telefon und Post und Fax und kann je nach Falllage auch einen Korrespondenzanwalt am Wohnort des Mandanten oder einen Verhandlungsanwalt am Ort der Gerichtsverhandlung beauftragen und so jede Angelegenheit von jedem Ort der Welt lösen.

Wir kennen Anwälte, die Verfahren bei denen die Gegner oder Mandanten oder Beteiligte irgendwo in Deutschland (Hamburg, München, Frankfurt, Hannover, Bremen, Kamenz oder anderswo) oder auch im Ausland aus China, Liechtenstein, Österreich, Schweiz, Niederlanden, Skandinavien, USA usw usw. kommen.

Es kommt also nicht darauf an, wo mein Anwalt seine Niederlassung hat, sondern in wichtigen, schwierigen und aufwendigen Sachen kommt es darauf an, welcher Anwalt mich am besten vertreten kann.

Nur in leichten und wenig aufwendigen Sachen sollte man der Einfachheit halber den Anwalt um die Ecke beauftragen. Dies auch, weil man dann die Reisekosten des Anwalts nicht kompensieren kann.
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Betriebsbedingte Kündigung
  #6  
Alt 19.03.2009, 20:52
Kämpfer
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Betriebsbedingte Kündigung

Hallo Barbara,
es freut mich das du dich nicht hängen lässt und dich durch meinen Beitrag nicht alleine gelassen fühlst. Ich weiß wie das ist man könnte die Wände hoch gehen.Eins habe ich jetzt erreicht IGM und Betriebsrat inklusive Kollegen und Personalleitung haben Respekt vor mir, von 160 Kollegen wo damals gekündigt wurden war ich der einzigste wo sie die Kündigung wieder zurück nahmen. Und meine Firma wußte warum den Kampf hätten sie verloren.

gruß Kämpfer
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